Recruiting zu teuer
Recruiting-Kosten senken beginnt nicht mit weniger Ausgeben, sondern mit dem Wissen, wohin das Geld fließt. Wer nur auf die Rechnung schaut, übersieht den größten Kostenblock: alles drumherum.
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Wie senke ich meine Recruiting-Kosten?
Erfassen Sie zuerst Ihre gesamten Kosten pro Einstellung: Fees, Anzeigen, Tools, interne Stunden und die Kosten offener Stellen. Gesenkt wird danach bei den größten Posten: weniger einzelne Fees, weniger verschwendete Mediabudgets und kürzere Durchlaufzeiten. Sparen an der falschen Stelle macht Recruiting erst recht teurer.
Aufbau des Business Case ansehenWohin Recruiting-Geld wirklich fließt
Die sichtbaren Kosten sind die Rechnungen: Agentur-Fees, Jobboards, Anzeigen, Tools. Die unsichtbaren Kosten sind oft größer:
- Interne Stunden: Jedes Gespräch, jedes Screening und jede Abstimmung kostet Zeit von Recruitern und Hiring Managern.
- Offene Stellen: Jeder Monat, in dem eine produktive Rolle unbesetzt bleibt, kostet Umsatz oder belastet Ihr Team.
- Wiederkehrende Vermittlungsfees: Wer pro Einstellung zahlt, zahlt bei jeder weiteren Einstellung erneut. Es baut sich nichts auf. Die vollständige Argumentation lesen Sie unter RPO oder erfolgsbasierte Vermittlung.
- Verschwendetes Mediabudget: Kampagnen ohne scharfe Zielgruppe kaufen Reichweite bei Menschen, die nie reagieren werden.
- Fehlbesetzungen: Eine falsche Einstellung ist der teuerste Posten von allen und fehlt in fast jeder Rechnung.
So stellen Sie selbst die Diagnose
- Listen Sie alle Kosten des vergangenen Jahres auf, inklusive einer Schätzung der internen Stunden, und teilen Sie sie durch die Zahl der Einstellungen. Das sind Ihre echten Kosten pro Einstellung.
- Prüfen Sie anschließend pro Posten: Was ist einmalig und was kehrt bei jeder Einstellung zurück?
- Vergleichen Sie Funktionen untereinander: Wo liegt der Ausreißer? Meistens entpuppt sich ein Funktionstyp oder ein Kanal als der Kostentreiber.
Wie wir diese Begriffe definieren und messen, lesen Sie in unserer Messmethodik.
Lösungswege
Die schnellste Einsparung liegt meist darin, zu beenden, was nicht funktioniert: Kanäle ohne Ergebnis, Fees für Funktionen, die Sie selbst besetzen können. Die strukturelle Einsparung liegt im Aufbau eines eigenen Apparats: einer Arbeitgebermarke, Talentpools und eines Funnels, der jede weitere Einstellung günstiger macht statt gleich teuer.
Das ist der Kern unserer Arbeitsweise: ein festes System statt einzelner Transaktionen, mit voller Transparenz über die Kosten. Ob sich das in Ihrer Situation rechnet, kalkulieren wir im Business Case.
ZWEI ARTEN ZU ZAHLEN
Einzelne Fees oder ein System, das aufbaut
Kein richtig oder falsch, aber ein Unterschied darin, was Sie aufbauen. Bei gelegentlichem Recruiting sind einzelne Fees völlig in Ordnung; bei strukturellem Recruiting summiert sich der Unterschied.
| Zahlen pro Einstellung | Festes Recruiting-System | |
|---|---|---|
| Kosten bei jeder weiteren Einstellung | Erneut die volle Fee | Sinken, je mehr Marke und Talentpool wachsen |
| Was sich aufbaut | Nichts: Die Kandidatenbeziehung liegt bei der Agentur | Arbeitgebermarke, Talentpool und Funnel gehören Ihnen |
| Planbarkeit | Schwankend, abhängig von der Zahl der Vermittlungen | Fester Monatsbetrag, vorab bekannt |
| Anreiz des Partners | Schnell vermitteln, denn dann fällt die Fee an | Nachhaltig besetzen und die Kosten pro Einstellung senken |
| Passt am besten zu | Gelegentlichen, gut besetzbaren Vakanzen | Mehreren oder wiederkehrenden Vakanzen pro Jahr |
Für eine einzelne gut besetzbare Vakanz ohne Zeitdruck kann Zahlen pro Einstellung gut funktionieren. Der Vergleich bezieht sich auf strukturelles Recruiting.
Häufige Fragen zu Recruiting-Kosten
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Erfahren Sie, was eine Einstellung wirklich kostet
Lassen Sie uns mitrechnen: Sie erhalten Einblick in Ihre tatsächlichen Kosten pro Einstellung und sehen, wo die Einsparung liegt, bevor Sie etwas entscheiden.
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