Der Business Case
Recruiting kostet immer Geld, auch wenn Sie nichts auslagern. Die Frage ist nicht, was ein Partner kostet, sondern was Ihr aktueller Ansatz kostet. So rechnen Sie es durch, ohne Verkaufsgespräch.
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Wie berechnet man den Business Case für RPO?
Erfassen Sie zuerst Ihre tatsächlichen Recruiting-Kosten: Fees pro Einstellung, Jobboards und Tools, interne Recruiting-Stunden und die Kosten offener Stellen. Stellen Sie diese einem integrierten Ansatz mit einem planbaren Kostenmodell gegenüber, und steuern Sie über Cost-per-Hire und Time-to-Hire statt über einzelne Rechnungen. Interessant wird RPO bei strukturellem oder wiederkehrendem Personalbedarf.
Unsere Preislogik ansehenWas kostet Ihr aktueller Ansatz wirklich?
Die meisten Organisationen kennen ihre Recruiting-Kosten nur von den Rechnungen: hier eine Fee, dort ein Jobboard-Abo. Die größten Kosten stehen jedoch selten auf einer Rechnung.
Eine Stelle, die monatelang offen bleibt, kostet Produktion, Umsatz oder Projektfortschritt und belastet währenddessen die Kollegen, die die Arbeit auffangen. Interne Recruiting-Stunden verschwinden in Briefings, Texten, Screening und Telefonaten, ohne dass sie jemand durchrechnet. Und jede einzelne Vermittlungsfee kauft genau eine Einstellung, ohne dass für die nächste Vakanz etwas bestehen bleibt.
Von Einzelkosten zu Steuerungskennzahlen
Ein Business Case beginnt mit zwei Zahlen, die Sie vermutlich gerade nicht parat haben: Ihrem Cost-per-Hire (alle Kosten pro eingestellter Person, intern und extern) und Ihrer Time-to-Hire (wie lange eine Stelle offen bleibt). Wie wir diese definieren und messen, legen wir in unserer Messmethodik fest, damit Sie Äpfel mit Äpfeln vergleichen.
Mit diesen beiden Zahlen wird der Vergleich plötzlich einfach. Was kostet ein Monat zusätzlicher Laufzeit pro Vakanz? Was zahlen Sie aktuell effektiv pro Einstellung, alle versteckten Stunden eingerechnet? Und was passiert mit diesen Zahlen, wenn Employer Branding, Media, Sourcing und Follow-up ein System bilden statt einzelner Aktionen? Diesen Vergleich machen wir auch konkret in RPO versus Personalvermittlung.
Wann macht sich RPO bezahlt?
Ehrliche Antwort: nicht immer. Haben Sie eine einzelne, einfache Vakanz ohne Zeitdruck, ist eine Einzellösung manchmal logischer. Finanziell interessant wird RPO, wenn der Personalbedarf strukturell ist: mehrere oder wiederkehrende Vakanzen, unterschiedliche Funktionstypen, Fees, die sich stapeln, oder ein internes Team, dem Kapazität und Spezialwissen fehlen. Dann ersetzen Sie unvorhersehbare Kosten pro Einstellung durch einen Ansatz, der mit jeder Kampagne besser und günstiger wird, weil Daten, Content und Bekanntheit bestehen bleiben.
Wo die Kosten wirklich liegen
Wenn Sie den Business Case ehrlich rechnen wollen, beziehen Sie diese Posten mit ein.
- Offene Stellen
- Entgangene Produktion, Umsatz oder Projektfortschritt, plus die Belastung der Kollegen, die die Arbeit auffangen. Oft der größte Posten von allen.
- Einzelne Fees pro Einstellung
- Jede Vermittlungsfee kauft einen Kandidaten. Für die nächste Vakanz bleibt nichts bestehen: keine Daten, kein Content, keine Bekanntheit.
- Versteckte interne Stunden
- Briefings, Stellenanzeigen, Screening, Telefonate, Terminplanung: Stunden von Recruitern, HR und Hiring Managern, die selten durchgerechnet werden.
- Media ohne Strategie
- Jobboards und Kampagnen, die unabhängig voneinander laufen, ohne Funnel und Follow-up dahinter, zahlen sich selten aus.
- Langsames Follow-up
- Kandidaten, die tagelang auf eine Reaktion warten, springen ab. Und das Budget, das sie hereingebracht hat, ist weg.
Schritt-für-Schritt-Plan
So bauen Sie den Business Case auf
- 1
Erfassen Sie die aktuellen Kosten
Alle Fees, Tools, Mediabudgets und internen Stunden des vergangenen Jahres, plus die Zahl der Vakanzen, die Sie damit tatsächlich besetzt haben.
- 2
Rechnen Sie offene Stellen durch
Bestimmen Sie pro Funktion, was ein unbesetzter Monat kostet: entgangener Umsatz, Produktion oder Fortschritt, und die Belastung für das Team.
- 3
Stellen Sie das einem integrierten Ansatz gegenüber
Vergleichen Sie die Summe mit einer RPO-Zusammenarbeit, in der Strategie, Media, Sourcing und Follow-up ein System bilden.
- 4
Steuern Sie über Cost-per-Hire und Time-to-Hire
Machen Sie diese beiden Zahlen zum Maßstab jeder Bewertung, nicht die einzelnen Rechnungen.
Für Geschäftsführung, Finance und HR
Berechnen Sie den Business Case für Ihre Organisation
In einer einzigen Session erfassen wir Ihre aktuellen Kosten, Vakanzen und Laufzeiten und zeigen, wie der Vergleich für Ihre Situation aussieht.
Häufige Fragen zu Kosten und Rendite
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Machen Sie die Rechnung mit Ihren eigenen Zahlen
Keine Standardpräsentation, sondern Ihre Vakanzen, Ihre Kosten und Ihre Laufzeiten. Danach entscheiden Sie selbst, ob der Business Case aufgeht.
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