RPO oder Zeitarbeit

Flexible Kräfte mieten oder Menschen an die eigene Organisation binden? Zwei verschiedene Anliegen, zwei verschiedene Modelle. Hier sehen Sie ehrlich, wann welches Modell passt.

Das SocialFind-Team bei der Arbeit

Was ist der Unterschied zwischen Zeitarbeit und RPO?

Bei Zeitarbeit mieten Sie Kapazität: Die Firma ist Arbeitgeber, und Sie zahlen pro gearbeiteter Stunde. Bei RPO rekrutieren Sie eigenes Personal: Ein Partner übernimmt Ihren Recruiting-Prozess, und Kandidaten werden bei Ihnen angestellt. Zeitarbeit passt zu Spitzen und temporärer Arbeit, RPO zu strukturellem Personalaufbau.

So funktioniert RPO bei SocialFind

Der Vergleich

Zeitarbeitsfirma und RPO nebeneinander

ZeitarbeitsfirmaSocialFind RPO
PreismodellAufschlag auf jede gearbeitete Stunde, laufend, solange jemand arbeitetFester Monatssatz für das Recruiting, Mitarbeitende auf Ihrer Gehaltsliste
Wer ist der ArbeitgeberDie Zeitarbeitsfirma, mit eigenen Konditionen und BindungSie, Kandidaten entscheiden sich bewusst für Ihre Organisation
Bindung und FluktuationZeitarbeitskräfte wechseln leichter für einen besseren StundenlohnFeste Mitarbeitende bauen an Ihrem Team und Ihrer Kultur
Employer BrandingDie Kandidatenbeziehung liegt bei der FirmaJede Kampagne stärkt Ihre eigene Arbeitgebermarke
Kosten auf lange SichtDer Aufschlag läuft weiter, auch nach Monaten im EinsatzRecruiting-Kosten pro Einstellung sinken, während Marke und Funnel wachsen
Geschwindigkeit bei SpitzenSehr schnell hochzuskalieren, das ist die Stärke der ZeitarbeitAusgerichtet auf strukturellen Zustrom, nicht auf fünf Leute mehr bis morgen
Geeignet fürSpitzenarbeit, Saisongeschäft, vorübergehende VertretungStrukturellen Personalbedarf und Teamaufbau

Für Spitzenzeiten oder vorübergehende Vertretung ist Zeitarbeit schlicht das richtige Instrument. Der Vergleich dreht sich um strukturellen Personalaufbau.

Wann ist Zeitarbeit die bessere Wahl?

Es gibt Situationen, in denen Sie mit Zeitarbeit wirklich besser fahren.

Saisonspitzen und Projekte
Drei Monate zusätzliche Hände im Sommer oder rund um einen Großauftrag? Dann wollen Sie schnell hoch- und runterskalieren, ohne Recruiting-Prozess. Also Zeitarbeit.
Unsichere Nachfrage
Wissen Sie nicht, ob es die Arbeit in einem halben Jahr noch gibt, ist es eine logische Wahl, das Arbeitgeberrisiko bei einer Zeitarbeitsfirma zu lassen.
Vertretung auf kurze Sicht
Krankheit oder plötzlichen Weggang aufzufangen kann nicht auf eine Recruiting-Kampagne warten. Ein temporärer Einsatz überbrückt, während Sie parallel strukturell rekrutieren.
Aber bauen Sie ein Team?
Sobald dieselben Zeitarbeitskräfte monatelang bleiben, zahlen Sie strukturell einen Aufschlag für Menschen, die eigentlich zu Ihnen gehören. Dann wird selbst rekrutieren die klügere Route.

Warum langfristige Zeitarbeit teuer wird

Zeitarbeit kauft Flexibilität, und diese Flexibilität steckt im Stundensatz. Solange Sie diese Flexibilität wirklich nutzen, ist das ein fairer Deal. Aber viele Organisationen lassen Zeitarbeitskräfte Monate oder Jahre auf derselben Stelle arbeiten. Dann zahlen Sie den Aufschlag für Flexibilität, die Sie nicht mehr brauchen, und die Person baut Bindung zur Firma auf statt zu Ihnen.

Was ändert sich, wenn Sie selbst rekrutieren?

Mit RPO bauen Sie eine eigene Zustrommaschine: Proposition, Kampagnen, Sourcing und Nachverfolgung unter Ihrem Namen. Kandidaten entscheiden sich für Ihre Organisation, nicht für einen Zwischenhändler. Jede Kampagne macht Ihre Arbeitgebermarke stärker, wodurch die nächste Vakanz leichter wird. Diesen Effekt nehmen Sie nicht mit, wenn die Kandidatenbeziehung bei einer Firma liegt: Lesen Sie, wie das beim White-Label-Recruiting funktioniert.

Lassen sich Zeitarbeit und RPO kombinieren?

Sicher, und das passiert oft. Zeitarbeit fängt die Spitzen ab, während RPO den festen Kern aufbaut, zum Beispiel beim Volumen-Zustrom für Produktion oder Logistik. So schrumpft Ihr Flexpool von selbst, während Ihr festes Team wächst, und Ihre gesamten Personalkosten sinken mit.

Wie machen Sie die Abwägung konkret?

Stellen Sie Ihre aktuellen Zeitarbeitskosten pro Jahr einmal neben die Kosten für strukturelles eigenes Recruiting. Der Businesscase für RPO zeigt, welche Posten dabei mitzählen. Oder lassen Sie uns mitrechnen, über die Recruiting-Diagnose.

Häufige Fragen zu Zeitarbeit und RPO

Vom Flexpool zum festen Kern ?

Sagen Sie uns, wo heute Zeitarbeitskräfte arbeiten und welche Funktionen fest werden sollten. Sie bekommen ein ehrliches Bild davon, was eigenes Recruiting dort bringt.